HHU StartKinder-UniversitätKinder-RingvorlesungDie Geschichte der Kinder-Universität

Kinderuniversität und Kinder-Ringvorlesung
an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf


Die Idee der Kinder-Universität

Was ist Wissenschaft ohne Vermittlung? Auch wenn diese Frage im Zusammenhang mit dem Thema Kinder-Universität nicht immer unbedingt an erster Stelle steht, spielt sie doch eine zentrale Rolle. So möchte man Kinder heute möglichst früh für das Thema Wissenschaft begeistern und ihnen gleichzeitig einen unbeschwerten Einblick in den Hochschulbetrieb ermöglichen.

Bereits in den Jahren 1992 bis 1996 wurden an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster "Vorlesungen für Kinder" abgehalten. Das aktuell vorherrschende Konzept der Kinder-Universität allerdings fand seinen Anfang im Jahr 2002 an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen in Kooperation mit dem Schwäbischen Tagblatt. Der Erfolg war so groß, dass man eine Wiederholung und Ausweitung des Konzeptes beschloss. Heute beteiligen sich im deutschsprachigen Raum an die 70 Universitäten mit Angeboten für Schüler an diesem Konzept. Die Alterszielgruppe liegt dabei meist zwischen 8 und 14 Jahren.

An vielen Universitäten gibt es, oftmals in den Semesterferien, gebündelte Angebote. Die teilnehmenden Schüler verbringen dann zwei oder drei Wochen fast täglich Zeit auf dem Campus, lernen von Vorlesungen und Seminaren über die Bibliothek bis hin zur Mensa das universitäre Leben in seiner vollen Bandbreite kennen. Auch der Kontakt zu den "großen" Studierenden ist vielfach gewünscht und wird gefördert.

Mit etwa 300 dedizierten Veranstaltungen pro Semester und über 19.000 Plätzen zählt die Kinderuni Wien zu einem der derzeit größten Angebote ihrer Art.


Die Düsseldorfer Kinder-Ringvorlesung

An der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf wurde zum ersten Mal im Wintersemester 2003/2004 und ein Jahr später, im Winter 2004/2005, jeweils im Rahmen des Tags der Forschung eine Reihe von Kinder-Uni-Veranstaltungen durchgeführt. Nach dem großen Erfolg entschloss man sich 2005 dann zu einer Ausweitung des Konzepts in Form einer Ring-Vorlesung unter dem Titel "Von Römern, Rittern und höfischen Damen", die am 29. November mit einer Vorlesung von Prof. Bleckmann aus der Alten Geschichte startete und insgesamt drei Vorlesungen umfasste. In den darauf folgenden Semestern wurde dieser Ansatz einer Ringvorlesung mit einem Oberthema und einzelnen Beiträgen aus unterschiedlichen Fachrichtungen fortgeführt, wie auch unser Themenarchiv deutlich macht.

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